Dienstag, 17. Januar 2017

Fictional Reality

Autor: Christin C. Mittler
Verlag: Tagträumer Verlag

ISBN: 978- 3- 946843-03-0

Seitenzahl: 225 Seiten

Ebook

Ebook 3,99€   Taschenbuch 12,90€

Tagträumer Verlag 
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Klappentext: 

Wenn ein Anderer deine Geschichte schreibt, was wärst du bereit zu tun, um sie zu ändern? Der Unfalltod ihrer Familie reißt Alexandra in ein tiefes Loch. Als habe sie nicht genug mit ihrem Verlust zu kämpfen, passieren zudem immer häufiger unerklärliche Dinge. In ihr keimt ein schrecklicher Verdacht. Etwas, das alles, woran sie glaubt, auf den Kopf stellt. Doch kann es ihr womöglich auch das wiederbringen, wonach sie sich am meisten sehnt?


Erster Satz: 

>> Meine Mutter hatte zu lange einen ihrer Kitschromane gelesen und daraufhin verschlafen. <<

Zitate: 

>> Das klingt verlockend. Auch wenn ich mir nicht sicher bin was mir angeboten wird. <<
>> Ich hatte fest damit gerechnet, dass die Tür wieder verschlossen bleibt. <<
>> Stell dir vor, jemand von uns wird gleich auf dem Weg nach Hause überfahren oder stürzt unglücklich. ... <<


Meinung: 

Also, ich muss ehrlich sagen, ich fing an zu lesen und habe die ersten 44 Seiten komplett durchgeheult. So richtig! Ich dachte : `Genau so sollte es sein´ .....

Alex, verliert binnen Sekunden alles. Alles was sie liebt, was sie kennt und auch irgendwo alles was sie als Person ausmacht. Klar, man kann nachvollziehen wie sie sich fühlt. Ich habe mit ihr gelitten, so richtig und ohne wenn und aber. Sie tat mir so unendlich Leid.
Zum Glück hatte sie ihren Onkel, ihre Tante, und vor allem ihre Freunde. Die versuchten sie aus diesem Loch herauszuholen. Doch Alex ist in ihrer Trauer gefangen. Der einzige der in dieser Situation an sie rankommt ist Liam. Mit ihm kann sie über alles sprechen, und er ist immer für sie da. 

Das Buch fängt (wie schon erwähnt) sehr emotional an. Man kommt gar nicht drum herum NICHT zu weinen. Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und flüssig. Man liest die Seiten ziemlich schnell weg.

Doch ich hatte (nach den 44 Seiten) Probleme mit dem Buch. Mir war diese Trauer nach einiger Zeit einfach zu viel. Es kam mir so vor als hätte man sich festgefahren und kommt da nicht mehr raus. Es passiert kaum was, was ich nicht schon erwartet hätte. Und mit Alex Entscheidung am Ende des Buches konnte ich mich persönlich gar nicht identifizieren.Sie wollte ihre Familie zurück, sie wusste warum genau ihr das passiert ist, doch ich hatte nicht den Eindruck, dass sie wirklich was versucht um es zu ändern.
Bis kurz vor dem Ende etwas entscheidendes passierte, etwas womit mich die Autorin wirklich überrascht hat. Somit fing ich am ende (mal wieder) an zu heulen.

Fazit: 

Das Buch hat meiner Meinung ein paar schwächen. Trotzdem ist es ein gutes Buch für zwischendurch.
Deshalb vergebe ich  3 von 5 Bücher.


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